Hit Counter Abenteuer Hüttenbau 2007

 

 

Woche 1
Montag
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Fundbüro 1. Woche

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Dank

 

Informationen
Allgemeine Infos

Woche 1

Montag

Wie lauschig gemütlich fing unser Tag an. Die Sonne schien, alle Leiter waren gut gelaunt und frisch (ähäm?) geduscht, sassen fröhlich beim Frühstück, um die letzten paar friedlichen Minütchen vor dem Sturm zu geniessen…. Doch oh weh! Die Zeiger unserer Armbanduhren zeigten gerade mal 8:20h als bereits die ersten übereifrigen Kinder auftauchten, die Eltern im Schlepptau und mit Rucksäcken, als wären sie für einen 5 wöchigen Urlaub in der Antarktis gewappnet. Und von weit her waren sie gereist. Der Ruhm unseres AH Steig hat sich anscheinend über die Landes – ja sogar Europa-Grenzen verbereitet, kam sogar eine Fraktion – man höre und staune – von den Bahamas angereist!

 

Doch trotz Bergen von Gepäck und einer schier unendlich riesig scheinenden Horde von Kindern ging das „einpuffen“ (mit Betonung der Silbe PUFF) reibungslos vonstatten. Die letzten Eltern wurden verabschiedet, die letzten guten Ratschläge mit auf den Weg gegeben, dann waren wir allein. WAAAAH! Eine wackere Truppe von 13 unverdrossenen LeiterInnen, eine phantastische Küchencrew und 64 Kinder. Das AH Steig konnte beginnen.

 

Die Sonne brannte unbarmherzig vom wolkenlosen Himmel, doch laut Meteo würde dieser günstige Umstand nicht lange anhalten, also hiess es: ran an die Hämmer, Nägel, Sägen und Bretter und Bauen, was das Zeug hält. Oder das Tageslicht. Unsere Küchenfeen sorgten immer wieder für köstliche Kraftnahrung, damit uns die Werkzeuge nicht vor Schwäche aus den Händen fielen. Bis am Abend standen dann schon manche veritable architektonische Kunstwerke auf dem Platz, so dass einer Übernachtung in den eigenen Hütten nichts im Wege stand.

 

Doch vor dem Zubettgehen stattete uns Inspektor Bisang einen Besuch ab. Der böse Mr. X treibe sein Unwesen und der Inspektor erbat unsere Hilfe, um den Übeltäter zu fassen. Doch bis wir uns als würdige Hilfsdetektive erweisen können, müssen wir eine Prüfungen ablegen. Fallen bauen, Spuren lesen… sind nur einige der Fertigkeiten, die Bisang von uns verlangte.

 

Mr. X liess sich nicht lange bitten und trieb auch bei uns sein Unwesen. Während wir alle am Lagerfeuer sassen und dem Inspektor lauschten, kam Jan’s Plüsch-Nashorn abhanden. Wer es gesehen hat, melde sich bitte dringend!

 

Gute Nacht, euer AH Steig Team

 

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Dienstag

Mr. X schläft nicht. Dies mussten ein paar Kinder heute Morgen beim Blick in den Spiegel feststellen. Ein grosses X war ihnen auf die Wange gemalt worden. Auch waren wiederum einige Gegenstände abhanden gekommen. Taschenmesser, Taschenlampen, Schuhe, Jacken… obwohl, kann wirklich alles Verschwinden dem mysteriösen Mr. X angehängt werden?

 

Petrus schien sich tatsächlich von uns abgewendet zu haben, dunkle Wolken drohten mit Regen. Also wurde nach dem Frühstück wiederum mit Vollgas gehämmert und gesägt, um die letzten Hütten wetterfest zu kriegen. Und zwischen zwei Nägeln wurden fleissig Komplotte geschmiedet und Theorien ausgetauscht, wer nun dieser mysteriöse Mr. X sei und wie man seiner habhaft werden könnte.

 

Nachmittags widmeten wir uns den von Kommissar Bisang gestellten Aufgaben. In Workshops lernten wir das Fallenstellen und Fesseln, das Geheimschriften entziffern und Fussabdruck erkennen bei unseren grossen Meistern des Fachs Mario und Murat. Während Nina und Ruth mit Engelsgeduld das alljährliche und traditionelle T-Shirt abbinden beaufsichtigten.

 

Inzwischen hatte es sich so richtig eingeregnet, die Gemeinschaftsanlage Steig hatte sich unter den Füssen von über 60 Kindern schon bald in einen Sumpf verwandelt, doch wir liessen uns nicht verdriessen. Auf der grossen Wiese wurde das ebenso traditionelle „D’Schotte händ en Kilt“ (oder „D’Schotte händ en killt“???) gespielt. Doch… war das nicht eben ein schwarzer Umhang, der hinter der Hausecke verschwand? „Mr. X!“ schrien 64 Kehlen und 128 Füsse rannten selbigem nach. Aber Mr. X war schneller. Stichhaltige Beweise konnten dennoch gesammelt werden. „Ich weiss, wär dass es gsi isch! Dä hät die genau gliiche Schuehsohle wie de Murat gha!“ wusste etwa einer zu berichten. „Nei, de hät dunkli Chrusle gha, das isch de Reto gsi!“ war ein anderer überzeugt. (Retos Haare sind übrigens hellblond, Anm. d. Red.)

 

Als es an die Nachtruhe ging und wir alle Kinder in den Hütten verstaut hatten, stellte sich heraus, dass einige Hütten den sintflutartigen Regenfällen doch nicht so gut standhielten, wie gedacht. Doch nach einer generalstabsmässigen Notevakuation, noch mehr Chaos, in welchem der eine oder andere Gegenstand abhanden kam, wofür selbstverständlich ausschliesslich der geheimnisvolle Mr. X verantwortlich gemacht wurde, fand sich dann doch noch für jedes Kind ein trockenes Übernachtungsplätzchen.

 

Nur…. wo schlafen wir Leiter jetzt?!?

 

 

Motto des Tages: „Mir chönd ä schöni Wuche ha, oder ä weniger schöni.“ (Roger)

 

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Mittwoch

War ein Wunder geschehen? Oder das Valium im Bettmümpfeli vom Vorabend zu stark? Wo waren unsere Kinder beim Frühstück? Verschlafene Äuglein blickten uns an, eine Ruhe herrschte, die wir das letzte Mal so am Montag Morgen um 8:15h erlebt hatten. Das Wetter zeigte sich nach wie vor von seiner bleigrauen Seite, so verbrachten wir den Vormittag im Haus bei diversen Spielen. Die Leiter übten sich im Verlieren beim „Uno“ und in Geduld bei „Kuhhandel“.

 

Nach dem Mittagessen zogen wir gruppenweise los, um Mr. X, diesem Frechdachs, hinterher zu spüren. Dieser hatte uns während des Essens mit einem weiteren Besuch beehrt und dabei noch mehr Diebesgut mitgehen lassen. Unser Glück, dass Mr. X sich anscheinend noch nicht einmal den Weg zu seinem Versteck merken kann, so dass er den Weg für uns klar genug markierte. Spuren lesen hatten wir schliesslich gestern gelernt. So fanden wir mit Leichtigkeit seinen Unterschlupf im Wald und all unsere vermissten Habseeligkeiten, und – ach wie praktisch – einen grossen Vorrat an Schoggistängeli, den wir mit Genuss verzehrten.

 

Wieder zurück wurden unter fachmännischer Anleitung unsere abgebundenen T-Shirts gefärbt. Rot, grün, blau, gelb… und dank unseres genialen Einfarben-Systems konnten weitgehend die klassischen Fragen wie „wie lang muessi no?“ und „wänn chanis usenäh?“ vermeiden. Im Gegenteil, die T-Shirts waren gar, lange bevor ihre jeweilige Besitzer auf dem Spielplatz ausfindig gemacht werden konnten.

 

Nach diesem langen und ereignisreichen Tag freute sich das AH Steig Leiterteam auf einen geruhsamen Abend. Die Regenfälle war von sintflutartig zu abartig angewachsen. Also funktionierten wir unseren grossen Saal flugs zum Kino um, stellten Leinwand und Beamer auf und starteten den Film „Ab durch die Hecke“. Gerade als wir uns seufzend in die Liegestühle in der letzten Reihe sinken liessen, kam die aufgeregte Meldung von Nina und Ruth: „Der Keller steht unter Wasser!“ Während sich nun also die Kinder mit dem Trickfilm vergnügten, versammelte sich die gesamte Leiterschaft zu einer Eimerkette, um Chübeli für Chübeli Wasser aus dem überfluteten Keller zu schöpfen, während wir versuchten, die völlig überlastete Feuerwehr zu erreichen. 90 erschöpfende Minuten später war der Wasserstand im Keller so weit gefallen, dass sich für die endlich eintreffende Feuerwehr die Arbeit kaum mehr lohnte. Dafür waren wir klitschnass und gerade noch rechtzeitig wieder in der Hütte, um die Kinder nach dem Film mit Bettmümpfeli zu versorgen. So Fragen wie: „Wo sinder gsi? Händer e Wasserschlacht gmacht?“ ignorierten wir geflissentlich.

 

Ein laaanger Tag neigte sich dem Ende zu, und wir konnten nun in aller Ruhe noch die siebzigundnochwas abgebundenen und gefärbten T-Shirts aufschneiden, in apathische Stille und Konzentration versunken.

 

 

Spruch des Tages:

Nicolas: „Die Nacht isch im Fall hüne krass gsi!“

Katinka: „Warum, isch de Mr. X cho?“

Nicolas: „Nei schlimmer – de Räge!“

 

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Donnerstag

Das feuchte Wetter und die tiefen Temperaturen zwangen uns auch heute, unsere Aktivitäten eher auf die Innenräumlichkeiten zu beschränken. Im Bastelraum herrschte Hochbetrieb, Roger schliff mit den Kinder unermüdlich Specksteine, der Jöggelikasten war dauerbelegt und „Vier-Gewinnt“ Turniere wurden abgehalten. Doch während wir gestern noch Spitzenwerte von 100 Dezibel gemessen hatten, liefen diese Aktivitäten heute in beinahe zu schöner Friedlichkeit ab. Dafür sah der grosse Saal schon vor dem Mittagessen so aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.

 

Abends stattete uns der Kommissar Bisang einen weiteren Besuch ab. Er hätte eine ganz heisse Spur und wisse, wo Mr. X sein neues Versteck habe. Ausgerüstet mit Wanderschuhen und Taschenlampen folgten wir dem Kommissar in den Wald, um dem Übeltäter endlich das Handwerk zu legen. Mr. X hatte sich diesmal gut versteckt. Lange Zeit stiefelten wir durch die Dunkelheit, bevor wir ein grosses X auf dem Waldboden fanden und kurz darauf verdächtige Geräusche aus einem Waldhüttchen hörten, welches im Schein von Fackeln vor uns auftauchte.

 

Das mit dem Anschleichen klappte nicht so wirklich, da der Kommissar es nur mit Müh und Not schaffte, die wilde Kinderhorde davon abzuhalten, sich auf den Bösewicht zu stürzen. Doch wie erschraken wir, als wir sahen, dass Mr. X unseren tapferen Mitleiter Mario als Geisel gefangen hielt, um ihn davon zu überzeugen, dass er gar nicht der Böse sei. HÄ?!? Wir haben ihm natürlich kein Wort geglaubt. Beherzt schritt unser Kommissar ein, um den Bösewicht abzuführen, während sich der geschundene Mario aus seiner misslichen Lage befreite. Das war ja mal gerade noch gut gegangen.

 

Nach dem langen Marsch durch die Nacht zurück zur Hütte, gabs für alle noch ein Bettmümpfeli, bevor es hiess: ab in die Penntüten! Und glaubt uns, so schnell wie heute hatten wir noch nie Nachtruhe. Das Leiterteam zog sich zurück in den grossen Saal zum traditionellen Stempeln der siebzigundnochwas T-Shirts bis in die frühen Morgenstunden.

 

 

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Freitag

Unser Glück, dass auch die Kinder heute nicht so früh aus den Federn kamen. So fiel es nicht so stark auf, dass sich das Frühstück um minimale 90 Minuten verspätete. Der Dezibelpegel war noch weiter gefallen und für einmal war der „Leitertisch“ der lauteste im Essenszelt, zumal Murat für Erheiterung sorgte, als er mitsamt dem Bänkli einen Rückwärtssalto praktizierte und unter der Zeltwand abtauchte.

 

Nach dem Frühstück hiess es packen und auspuffen. Im Schlag oben kam lange verloren geglaubtes plötzlich wieder zum Vorschein. Frisch gefaltet und unberührt tauchten Regenjacken aus dem Koffer auf, weisse T-Shirts, die nie gefärbt wurden und überhaupt sah der Hauptinhalt der Gepäckstücke so aus, als wäre er nie gebraucht worden. Nachdem jedes Kind sein Wärli gepackt und nach unten gegeben hatte, der Massenschlag quasi“leer“ war, förderten wir immer noch zwei Kisten Übriggebliebenes zutage.

 

Die Phase der ungewöhnlichen Ereignisse dieser Woche scheint nicht abreissen zu wollen. Kurz vor Mittagessenszeit, wurde die Küche von einem Stromausfall beehrt. Während die hungrige Meute mit Guetzli ruhig gestellt wurde, grenzte es schon beinahe an ein Wunder, dass unsere Küchenfeen trotzdem leckere Tomatenspaghetti (warm!) für uns zauberten.

 

All das Übriggebliebene den richtigen Kindern zuzuordnen, nahm den grössten Teil des Nachmittages in Anspruch. Die Kisten leerten sich nur zögerlich. Zum Abschied wurden den Kindern die T-Shirts, und zur Belohnung für ihren mutigen Einsatz Detektivausweise und Schoggistengeli überreicht. Hände wurden geschüttelt, Abschiedstränchen verdrückt und Versprechen gegeben, sich nächste Woche oder nächstes Jahr wieder zu sehen,

 

Merci für die schöne Woche!

Euer AH Steig Leiterteam:

 

Markus, Jasmin, Jenny, Katinka, Linus, Mario, Murat, Nina, Reto, Roger, Ruth, Sabrina, Susi, und unsere zwei Küchenfeen Marianne und Rosmarie

 

 

Facts der ersten Woche: oben genanntes Leiterteam hat 106 Dosen Red Bull konsumiert!

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Fundbüro

Folgende Artikel wurden am Freitag (z.T.) auch nach dem Verteilen nun doch liegen gelassen...

Sollte sich der Besitzer melden, werden die Sachen selbstverständlich rausgegeben.

1 Regenjacke

Angeschrieben mit Fabian Schmidt

1 Regenjacke

Angeschrieben mit Janick

1 Rucksack

voll mit Schuhen

Kissen

2 Stück eines weiss, eines Rosa (beide mit Sparkasse angeschrieben)

1 Kaputze zu Regenjacke

1 Schlafsackhülle

1 Pullover

Grösse 134/140

1 ärmelloses T-Shirt

angeschrieben mit J.B.

1 Nötli

Wer die Seriennummer kennt erhält es wieder

1 Plastiksack

mit 2 Paar Socken (sauber)

1 grüne Matte

1 Paar Unterhosen

Marke Teletubbi

1 mal Reto

Er ist noch relativ neu und unverbraucht. Kann gut Geschichten erzählen und ist auch als Spielturm und Basteltante zu gebrauchen

Das aktuelle Gebot für unseren Reto liegt jetzt bei 10.50Franken (von Katinka) weitere Gebote sind erwünscht....

 

 

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  Woche 2

Montag

Nach der nicht allzu langen Nacht von Sonntag auf Montag (Die Leiter trafen sich sich schon am Sonntagabend und haben ab dem "Werwölflen" ganz die Zeit vergessen) waren die Leiter noch am Zmorgen als schon die ersten Kinder den Weg in die Steig gefunden hatten. 46 Kinder konnten es kaum erwarten, endlich auf den Bauplatz zu stürmen. Nur eine Handvoll Kinder wollten wirklich von Grund auf eine neue Hütte bauen. Diejenigen die letzte Woche schon da waren nahmen gleich ihre alte Hütte in Beschlag. Verandas wurden gebaut, Balkone gezimmert, Verbindungsbrücken zwischen den Hütten angelegt und Vordächer aus- bzw. angebaut.

Zum Zmittag vertilgte die ganze Meute bis auf eine Schüssel etwa 80 Portionen Lasagne.

Frisch gestärkt konnten es die meisten gar nicht erwarten bis der Mittagsbau-Stop aufgehoben wurde. Und wieder wurde der ganze Platz mit Baulärm erfüllt.

Gemäss einer aufgehängten Polizeimeldung ist übers Wochenende der sagenumwobene gefährliche und gefürchtete Mister X aus dem Untersuchungsgefängnis ausgebrochen. Hoffentlich klaut er uns nicht den Schlafsack während wir schlafen....

Aber auch die Spiele kamen nicht zu kurz. Der Pingpontisch war dauernd überbelegt und auch das Fussballtor konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen.

Zum Znacht wurden wir mit über 10 verschiedenen Sorten Wähen verwöhnt. Es gab wirklich etwas für alle Geschmäcker. Verschiedenste Frucht-, Käse-, Spinat- und Gemüsewähen waren im Angebot.

Der Turm konnte bestiegen werden und aus 15 Metern Höhe betrachtet glich der Spielplatz eher einem Ameisenhaufen.

Nach dem Znacht wurde noch gespielt, der Bauplatz aufgeräumt und schlaffertig gemacht. 39 von 46 Kindern übernachteten in den selbst gebauten Hütten.

Schon bald kehrte eine gespenstische Ruhe ein. Ob Mister X auch diese Nacht wieder sein Unwesen treibt?

 

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Dienstag

Das Frühstück wurde so um 08.30 Uhr eingenommen.

Beim Frühstück wurde eine Botschaft von Mister X gefunden. Darin erklärte er, dass er eigentlich gar nicht der Böse sei, sondern dass es der liebe  .....g         sei. Leider war genau beim Namen ein Brandloch in der Nachricht, so dass der Name nicht lesbar war. Einige tippten sofort auf den Inspektor Bisang, der uns schon letzte Woche zweimal besucht hatte. Scheinbar habe der Mister X auch Beweise für seine Unschuld, hat sie aber anscheinen auf der Flucht im Wald Richtung Nordwesten verloren.

Danach ging es gleich wieder an die Arbeit. Die einen wollten noch ihre Hütte fertig kriegen, die anderen wollten (im schon gemachten Nest) ein weiteres Stockwerk verpassen. Also musste erst mal das bestehende Dach weichen.

Spiele wurden gespielt. Infolge dem grossen Verschleiss an Ping Pong Schlägern (10 Stück seit Montagmorgen) spielten einige mit Federballschlägern mit. Und das zum Erstaunen aller mit grösster Präzision.

Am Nachmittag machten wir uns auf in den benachbarten Wald. Dort spielten wir während ca. 1,5 Std ein Geländespiel mit 5 Gruppen. Bei aufeinanderteffen von Kämpfern der verschiedenen Gruppen musste sich zeigen wer der stärkere war... nämlich im Spiel "Schere, Stei, Papier". So konnte problemlos eine 6 Jährige einem 13 Jährigen Jungen ein Leben stehlen.  Angriffe auf das eigene Lager mussten abgewehrt werden und wenn es mal nicht gelang musste einer der 3 Schätze rausgerückt werden. Per Zufall wurde an einer Baumwurzel von Deborah das oder eines der Beweismittel für die Unschuld von Mister X gefunden. Es war eine CD mit der Beschriftung "Beweismittel 1" und 3 Fotos, auf denen man sah, dass der Mister X von jemandem in einem Keller gefoltert wurde.

Durstig kehrten wir wieder zurück. Zum Glück gab es Eistee und Sirup in rauhen Mengen. Auch wurde nach dem obligatorischen Zecken-Absuchen noch ein feines Glace gereicht.

Zum Znacht gab es von unseren hauseigenen Bäckern Roger und Ruth ein feines, selbstgemachtes Schlangenbrot.

Diverse Salate und Bratwürste und Cervelats vom Grill rundeten das feine Menue ab.

Die Spielwiese wurde danach bis zum eindunklen rege benützt:
Der Renner war nach wie vor das beliebte Lagerspiel: "D'Schotte händ en Kilt"
Auch das Fangspiel mit Abliegen wurde begeistert gespielt.
Ganz ohne Fussball ging es auch dieses Mal nicht ab. Erst als Beine für Bälle gehalten wurden und auch so getreten wurde, setzten wir uns noch etwas ans Lagerfeuer, da die im Tiefkühler aufbewahrten "Cold-Packs" nicht mehr genug schnell kalt wurden.

Um nicht mit Heisshunger ins Bett zu müssen wurde als Bettmümpfeli noch von den vielen Mamis und Grosis gebackenen Kuchen serviert.

Müde aber glücklich und satt legten sich dann die meisten in Ihren Hütten in ihre Schlafsäcke.

Der doch schon in der einen oder anderen nicht so gut durchlüfteten Hütte zeigte sich deutlich, dass morgen sicherlich eine Wasserschlacht eine gute Gelegenheit bieten würde, danach mal ein frisches Shirt, saubere Socken und frische Unterwäsche anzuziehen.

So um 22.40 Uhr (nach einigen konfiszierten Taschenlampen) kehrte nun doch eine gespenstische Ruhe ein.

Ping Pong mit grosser Kelle ergibt auch eine bessere Reichweite

so das Dach ist weg, jetzt kommt erst noch ein Stockwerk

Schaukeln ist soooooo schöööön

Brätkügeli und Kartoffelstock gab es zum Zmittag

Apfelschnitze, und meist auch Kohlrabistücke sind bei uns fast rund um die Uhr erhältlich

Sogar das Militär hilft bei der Suche nach den verlorenen Beweisen

nur... wo ist da Nordosten auf der Karte... und wo sind wir hier überhaupt....

so kann mann auch ohne blaue Flecken Fussballspielen

Gruppenbesammlung für das Geländespiel

wir sind die Besten,,, aha es hat ja noch gar nicht angefangen

Ich will aber eigentlich gar nicht in den Wald

ich aber schon und wenn wir grad schon da sind dann fange ich mir noch einen Bären

Unentschieden, da beide Papier als Waffe wählten, also noch mals von vorne

Leben her, ich habe gewonnen

dort hinten könnte das Versteck der anderen Gruppe sein

Mist, jetzt habe ich alle meine Leben verloren, muss zurück ins Versteck um neue Leben zu holen

naja so gut war jetzt das Versteck auch nicht wirklich

dort schleichen sich noch weitere an

Die Parole von Linus bei einem Kampf erst die Schere, dann den Stein und dann das Papier zu nehmen war ein Schuss in den Ofen, meist kam er gar nicht mehr nach mit neuen Leben verteilen...

Gabi mit ihrer Gruppe im Dickicht, konnte selbst der Fotograf nur mit Mühe finden

Unsere Küchencrew Marianne und Raffi verwöhnen uns diese Woche

Teig essen gibt Würmer im Bauch... Auf dieses Märchen fällt heute niemand mehr rein

Das Schlangenbrot von unseren Backund Teig-Profis

da muss aber noch einiges gemacht werden, wenn heute abend der 3. Stock bewohnt werden soll

Ich nagle mir ein Kissen, damit ich weicher liege

Mario der Grill-Chef

Unser Essenszelt, das uns vor Sonne, Regen, Wind und Hunger schützt

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Mittwoch

Um 08.00 Uhr durften die ersten Kinder die noch im Zelt schlafenden Leiter wecken, was diese auch enthusiastisch und mit viel Eifer erledigten.

Der Morgen gestaltete sich wieder recht unterschiedlich. Die einen wollten unbedingt noch Werkzeug um noch letzte Arbeiten abzuschliessen, andere nahmnen den Spielraum in Beschlag und weitere wollten schöne Steine aus Speckstein herstellen.

Gleich nach dem Spaghetti-Essen fand eine Wasserschlacht statt. Einige Leiter und Kinder die eigentlich gar nicht vorhatten, daran teilzunehmen, wurden dann mehr oder weniger sanft mit einbezogen. Die Abkühlung hat jedoch allen sehr gut getan. Nachher bekamen alle ein feines Glace.

Dann stand das Leibchenfärben auf dem Programm. Auch wurde ein "4-Gewinnt" Turnier abgehalten. Es wurde jeweils best of three gespielt. Michi hatte ein System ausgetüftelt, dass auch wer einmal verloren hat, noch eine Chance im Hoffnungslauf besass, doch noch eine Runde weiter zu kommen. Leider wurde der Gewinner bis heute der Redaktion nicht mitgeteilt.

Da sich zum Teil doch schon eine rechte Müdigkeit bei den Kindern bemerkbar machte, was sich in leichterer Reizbarkeit oder in Lethargie auszeichnete.

Aus diesem Grunde wurde nach dem Znacht und einigen Gesellschaftsspielen auf der grossen grünen Spielwiese der Film "mein Name ist Eugen" gezeigt.

Eigentlich hatte sich Komissar Bisang auf heute Abend angesagt, Erschienen ist er jedoch nicht und auch ein Brief war keiner vorhanden. Eventuell musste er auf die Jagd nach Räubern  und konnte uns deshalb nicht  besuchen.

Schon um 23.00 Uhr war wiederum Ruhe eingekehrt. 35 Kindern in den verschiedenen Hütten und 9 im Massenlager schliefen schon tief und fest. Wollen wir hoffen dass der allfällig noch kommende Regen niemanden aus der gebauten Hütte vertreibt.

 

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Donnerstag

Heute gab es warme, feine, selbst gebackene Gipfeli zum Zmorge. Danach wurden die Schlafsäcke wieder ins Trockene gebracht.

Unermüdliche verlangten gleich nach dem Zmorge schon wieder Hammer, Säge und Nägel, andere gingen den Tag etwas ruhiger an mit Büchern oder Heften lesend auf der Matrazen im Saal. Aber auch gespielt, gebastelt und Speckstein geschnitzt wurde wieder ausgiebig.

Der Pöstler hatte noch eine Nachricht von Inspektor Bisang bekommen. Er entschuldigte sich für sein gestriges Fernbleiben mit der Begründung zu einem dringenden Fall nach England abberufen worden zu sein.

Nach dem Mittagessen wurde mit vereinten Kräften der noch nicht verbaute Holzstapel ins Reservemagazin (für nächstes Jahr) abgetragen.

Obwohl es heute nicht so warm war, haben alle noch 2 Glaces verdrückt.

Nach dem Znacht (Pizza aus dem eigenen Römerofen) verabschiedeten sich 11 Kinder und 2 Leiter um den letzten Abend aus der Kinderkarriere hier im Lager zu verbringen. Da das waren alles solche, die nun in die Oberstufe wechseln und somit für unser Lager zu alt werden. Wer weiss, vielleich sieht man die einen oder anderen in ein paar Jahren als Leiter wieder hier.

Mutig, und gespannt machten wir uns nach dem Eindunkeln zusammen mit dem Mister X auf den Weg, um an dem komischen Kommisar oder Inspektor Rache zu nehmen. Um ihn auch fesseln und fangen zu können, nahmen wir auch genügend Seil mit.  Als wir dann auf eine Lichung kamen, sahen und hörten wir  den Kommisar und einen Komplizem die auf einer Schatzkiste sassen.

Nach einem kleinen Handgemenge, konnte der Mister X endlich den Inspektor dingfest machen. Der Komplize bekam es vermutlich mit der Angst und ist schon vorher verschwunden. Gerade als wir uns berieten, was wir nun als nächstes tun sollten, kehrte der Inspektor zurück und wollte seinerseites jemanden packen und entführen. Mit fürchterlichem Gebrüll tauchte er auf. Doch er hatte die Rechnung ohne uns gemacht. Wir stürzten uns auf ihn und nur mit Not konnte er sich aus der Umklammerung von den 15 mutigsten Kindern befreien und davonrennen.

Wir beschlossen den Schatz mitzunehmen  und ihn dann zuhause aufzuteilen. Müde aber zufrieden legten wir uns danach schon bald zur Ruhe.

 

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Freitag

Die Zeit vergeht wie im Flug. Schon wieder ist Freitag. Eben hatte die neue Woche doch erst begonnen und nun geht es schon wieder ans Packen...

Bei Tageslicht wurden einander immer mutigere Versionen von gestern abend erzählt. Dasselbe galt auch für die elf Aufrechten (die nächstes Jahr leider zu alt sind), die in einer abgelegenen Waldhütte übernachteten. Scheinbar hatten auch sie nächtlichen Besuch, der aber von ihnen dank ihrer Unerschrockenheit in die Flucht geschlagen werden konnte.

Nach dem Zmorge ging das grosse Einpacken los. Die wenig vorhandene  Dreckwäsche wurde fein säuberlich zwischen die noch schön gewaschenen und angenehm riechenden Shirts und Unterwäsche gelegt. Einige reisten mit einem Koffer und 3 Säcken an und hatten auf einmal für alles Platz im Koffer... gut nach dem Verteilen der liegengelassenen Fundstücken füllten sich die 3 Säcke wieder im Nu.

Der Zmittag (Hot Dog's) war ein Renner, es wurden 2, 3 oder mehr verdrückt. Einige waren noch am Essen als sie schon wieder in der Reihe für den nächsten standen. Unbarmherzig wie die Leiter heutzutage sind, wurden diese gepflückt und zum Essen derselben an Tischen und auf Bänken verdonnert...

Bevor die  letzten feinen Kuchen noch verteilt wurden, durften alle noch kurz mithelfen, das Werkzeug einzuölen, die Festbänke und Tische im Container zu versorgen oder den Platz von liegengelassenene Glacepapierchen zu befreien.

Dann konnte wieder gespielt werden. Da im Saal 2 Leiterinnen den Stempel einbügelten, konnte er für einmal nicht zum Spielen genutzt werden. Also fand die nächste Pokerrunde halt in der Hütte 28 im 1. Stock statt.

Wie auch in der letzten Woche wurde die Fundkiste nicht leer. Fotos oder genauere Beschreibungen werden noch folgen

 

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Dank

Zum Schluss gibt es noch folgendes zu sagen:

ganz herzlichen Dank an:

  • all die Eltern, Bekannten und Verwandten, die feinen Kuchen, das Nutella, die Mohrenköpfe, Sirup, Eistee oder uns Geld für den Einkauf derselben Sachen  usw. usw. gespendet haben

  • all die Kinder die eine oder zwei Wochen mit uns Leitern verbracht haben. Es war wirklich toll mit euch!!!

  • all die Leiter, die freiwillig eine oder zwei Ferienwochen opferten, nur um dabei sein zu können! Ihr wart alle grossartig

  • all die ehemaligen Leiter die uns besuchten und mit Tat oder Getränken und Glaces unterstützten

  • den Verein Gemeinschaftsanlage Steig, der uns wie jedes Jahr kostenloses Gastrecht gewährte

  • die Quartierentwicklung der Stadt Winterthur für die logistische Unterstützung

  • die Pro Juventute für die finanzielle Unterstützung

  • und nochmals an die Eltern, die uns eine Woche ihre Kinder anvertrauten

Markus Oehninger

 

 

 

Allgemeine Infos

  • Das Lager ist für Kinder zwischen der 1. und der 6. Klasse im Alter zwischen 6 und 13 Jahren gedacht.

  • Die Teilnahme ist nur mit schriftlicher Anmeldung möglich. Die Anmeldung wird von uns bestätigt (Bei Angabe einer Mailadresse wird dies per Mail erledigt).

  • Wir treffen uns am Montagmorgen pünktlich um 09.00 Uhr auf dem Spielplatz. Jeweils am Freitagabend um 17.00 Uhr verabschieden wir die Kinder ins Wochenende.

  • Die Teilnahmekosten werden jeweils am Montagmorgen für die ganze Woche einkassiert.

  • Unter der Woche schlafen die Kinder im Massenlager oder in ihren selbst gebauten Hütten.

  • Bitte möglichst alles persönliche Material mit einem wasserfesten Stift anschreiben: alle Kleider und Schuhe, Schlafsack, Taschenlampe, Zahnbürste, usw..

  • Packliste

  • Süssigkeiten und Esswaren zu Hause lassen.

  • Natel, CD-Player, und dergleichen zu Hause lassen.

  • Es gibt keinen speziellen Elternabend oder Besuchstag. Besuche der Eltern sind aber jederzeit herzlich willkommen. Bitte im Voraus anmelden, da wir nicht immer auf dem Platz sind. Über Geld- oder Sachspenden freuen wir uns sehr. Sachspenden bitte vorgängig anmelden.

  • Unter AH 2007 können täglich die News gelesen und Grüsse durchgegeben werden.

  • Telefonische Erreichbarkeit nur während dem Abenteuer Hüttenbau: 052 203 96 87

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